Mustafajew Mamed
- Status
- Inhaftiert
- Geschlecht
- Männlich
- Haftstatus
- Inhaftiert
Festnahme: Am 11. Februar 2016 führten Mitarbeiter des russischen FSB eine Reihe von Durchsuchungen in den Häusern der Krimtataren in Bachtschyssaraj durch. Nach den Durchsuchungen wurde Mamed Mustafajew zusammen mit anderen Beteiligten des sogenannten „Bachtschyssaraj-Falls Hizb ut-Tahrir“ festgenommen.
Urteil: Am 24. Dezember 2018 verurteilte das Nordkaukasische Militärgericht der Russischen Föderation Mamed Mustafajew zu 13 Jahren Haft in einer Strafkolonie mit strengem Regime wegen Anklage nach Teil 2 Artikel 205.5 des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation („Teilnahme an der Tätigkeit einer terroristischen Organisation“). Menschenrechtsorganisationen betrachten den Fall als politisch motiviert und im Zusammenhang mit der systematischen Verfolgung der Krimtataren.
Biografie
Festnahme: Am 11. Februar 2016 führten Mitarbeiter des russischen FSB eine Reihe von Durchsuchungen in den Häusern der Krimtataren in Bachtschyssaraj durch. Nach den Durchsuchungen wurde Mamed Mustafajew zusammen mit anderen Beteiligten des sogenannten „Bachtschyssaraj-Falls Hizb ut-Tahrir“ festgenommen.
Urteil: Am 24. Dezember 2018 verurteilte das Nordkaukasische Militärgericht der Russischen Föderation Mamed Mustafajew zu 13 Jahren Haft in einer Strafkolonie mit strengem Regime wegen Anklage nach Teil 2 Artikel 205.5 des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation („Teilnahme an der Tätigkeit einer terroristischen Organisation“). Menschenrechtsorganisationen betrachten den Fall als politisch motiviert und im Zusammenhang mit der systematischen Verfolgung der Krimtataren.
Mamed Mustafajew ist ein Krimtatar und Bewohner von Bachtschyssaraj. Vor seiner Festnahme lebte er mit seiner Familie auf der Krim. In offenen Quellen fehlen detaillierte Informationen über seine Ausbildung, berufliche Tätigkeit und gesellschaftliches Engagement vor der Verhaftung. Daher konzentrieren sich Menschenrechtsorganisationen hauptsächlich auf die Fakten seiner strafrechtlichen Verfolgung.
Am 11. Februar 2016 führten Mitarbeiter des russischen FSB eine Reihe von Durchsuchungen in den Häusern der Krimtataren in Bachtschyssaraj durch. Nach den Durchsuchungen wurde Mamed Mustafajew zusammen mit anderen Beteiligten des sogenannten „Bachtschyssaraj-Falls Hizb ut-Tahrir“ festgenommen. Die russischen Behörden beschuldigten ihn der Teilnahme an der islamischen Organisation „Hizb ut-Tahrir“, die in der Ukraine legal, aber in Russland als terroristisch eingestuft ist.
Nach der Festnahme wurde Mamed Mustafajew in ein Untersuchungsgefängnis gebracht. Wie in anderen ähnlichen Fällen gegen Krimtataren basierte die Anklage hauptsächlich auf linguistischen und religionswissenschaftlichen Gutachten sowie auf Aussagen verdeckter Zeugen. Ukrainische und internationale Menschenrechtsorganisationen erklärten wiederholt, dass solche Beweise nicht den Standards eines fairen Verfahrens entsprechen.
Am 24. Dezember 2018 erklärte ein russisches Gericht in Rostow am Don Mamed Mustafajew für schuldig und verhängte eine Strafe von 13 Jahren Haft in einer Strafkolonie mit strengem Regime. Menschenrechtsorganisationen betonten, dass das Urteil unter zahlreichen Verstößen gegen das Recht auf ein faires Verfahren erging und der Fall Teil einer Verfolgungskampagne gegen Krimtataren im besetzten Krim ist.
Stand 19. Juli 2026 verbüßt Mamed Mustafajew weiterhin die unrechtmäßig verhängte Strafe in der Russischen Föderation. Es gibt keine Informationen über seine Freilassung oder eine Überprüfung des Urteils in offenen, überprüften Quellen. Sein Fall bleibt ein Beispiel für die politisch motivierte Verfolgung der Krimtataren im besetzten Krim.
Verwendete Informationen aus offenen Quellen: Vertretung des Präsidenten der Ukraine in der Autonomen Republik Krim, Krim-Solidarität, Krimtatarisches Ressourcen-Zentrum.
Aktualisierungsdatum: 19.07.2026.