Lewtschenko Pawlo
- Status
- Inhaftiert
- Geschlecht
- Männlich
- Haftstatus
- Inhaftiert
Festnahme: Am 23. Oktober 2023 wurde Pawlo Lewtschenko von russischen Sicherheitskräften auf der Krim festgenommen. Ihm wurden Anklagen wegen „Hochverrats“, „terroristischer Aktivitäten“, Herstellung von Sprengsätzen und Vorbereitung von Sabotageakten an Eisenbahninfrastrukturen vorgeworfen. Die russische Seite behauptete, Lewtschenko habe angeblich mit der Hauptverwaltung für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine zusammengearbeitet und sei an Sprengungen auf der Krim beteiligt gewesen.
Urteil: Am 24. Dezember 2024 verurteilte das Südliche Militärbezirksgericht in Rostow am Don Pawlo Lewtschenko zu 22 Jahren Haft. Die ersten fünf Jahre soll er im Gefängnis verbringen, den Rest in einer Strafkolonie mit strengem Regime. Zudem wurde eine Geldstrafe von 1 Million Rubel verhängt.
Laut russischer Ermittlungen soll Lewtschenko im April 2022 Kontakt zu einem Vertreter der Hauptverwaltung für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine aufgenommen haben. Ihm wurde die Ausbildung in der Herstellung von Sprengsätzen, Konspiration, Überwachung und anderen Fähigkeiten zugeschrieben, die von den Besatzungsbehörden als „terroristische Ausbildung“ bezeichnet wurden.

Biografie
Festnahme: Am 23. Oktober 2023 wurde Pawlo Lewtschenko von russischen Sicherheitskräften auf der Krim festgenommen. Ihm wurden Anklagen wegen „Hochverrats“, „terroristischer Aktivitäten“, Herstellung von Sprengsätzen und Vorbereitung von Sabotageakten an Eisenbahninfrastrukturen vorgeworfen. Die russische Seite behauptete, Lewtschenko habe angeblich mit der Hauptverwaltung für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine zusammengearbeitet und sei an Sprengungen auf der Krim beteiligt gewesen.
Urteil: Am 24. Dezember 2024 verurteilte das Südliche Militärbezirksgericht in Rostow am Don Pawlo Lewtschenko zu 22 Jahren Haft. Die ersten fünf Jahre soll er im Gefängnis verbringen, den Rest in einer Strafkolonie mit strengem Regime. Zudem wurde eine Geldstrafe von 1 Million Rubel verhängt.
Laut russischer Ermittlungen soll Lewtschenko im April 2022 Kontakt zu einem Vertreter der Hauptverwaltung für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine aufgenommen haben. Ihm wurde die Ausbildung in der Herstellung von Sprengsätzen, Konspiration, Überwachung und anderen Fähigkeiten zugeschrieben, die von den Besatzungsbehörden als „terroristische Ausbildung“ bezeichnet wurden.
Besondere Aufmerksamkeit widmeten die Besatzungsbehörden den Ereignissen des Sommers 2023. Die russische Seite behauptete, Lewtschenko habe am 11. und 27. Juni 2023 angeblich Sprengungen an der Eisenbahninfrastruktur im Feodossija-Gebiet der Krim, nahe den Orten Kirovske und Wladislawiwka, durchgeführt. Laut Ermittlungen wurden Sprengsätze auf den Strecken von Güterzügen platziert, die für die Versorgung der Besatzungsstrukturen genutzt wurden. Diese Behauptungen bildeten einen der Hauptanklagepunkte im sogenannten Terrorismusfall.
Während der Ermittlungen behaupteten die Besatzungsbehörden auch, Lewtschenko habe angeblich neue Aktionen auf der Krim geplant. Ihm wurden Absichten zugeschrieben, ein Treibstofflager zu sprengen und weitere Sabotageakte an der Eisenbahninfrastruktur in verschiedenen Gebieten der Halbinsel durchzuführen.
Unabhängige Überprüfungsmechanismen dieser Behauptungen fehlten, und der Gerichtsprozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, was zusätzliche Fragen der Menschenrechtsgemeinschaft zur Einhaltung grundlegender Standards eines fairen Verfahrens aufwarf.
Verwendete Informationen aus offenen Quellen: ZMINA, Stimme der Krim, Krim-Plattform, Zentrum für investigativen Journalismus.
Foto: ZMINA.
Aktualisierungsdatum: 17.07.2026.